Scan to BIM Biosphaere Potsdam aussen
Scan to BIM biosphaere CAD

Scan to BIM: Vom Bestand zum BIM-Modell

Revit-, IFC- und CAD-Daten aus Punktwolken und Bestandsgebäuden

modelliert von Architekten, Bau- und TGA-Ingenieuren
LOD nach Projektanforderung · openBIM / IFC / Revit · Architektur / Tragwerk / TGA · deutschlandweit

Aus vorhandenen oder von uns erfassten Punktwolken erstellen wir nutzbare BIM- und CAD-Modelle für Architektur, Tragwerk und TGA. Je nach Projekt liefern wir native Revit-, Archicad- oder Vectorworks-Modelle, IFC-Daten, CAD-Pläne oder technische STEP-Daten. So entsteht aus dem realen Bestand eine belastbare digitale Grundlage für Umbau, Sanierung, Koordination und Facility Management.

Sie haben eine konkrete Messaufgabe?

Gewerkeübergreifend Modellierung durch Architekten, Bau- und TGA-Ingenieure
Flexible Ausgabe Revit-Modelle, IFC-Daten, CAD-Pläne, Grundrisse und Schnitte
Planungssicherheit Weniger Unsicherheit durch veraltete Pläne und undokumentierte Umbauten
Deutschlandweit nah 8 Standorte für schnelle Abstimmung und Erfassung vor Ort
★★★★★ über 6.000 zufriedene Kunden.

Die Erfolgsgeschichte der 3Dpadelt GmbH

25+

Jahre Erfahrung

6000+

zufriedene Kunden

16000+

erfolgreiche Projekte

50000+

gescannte Objekte

Was ist Scan to BIM?

Beim Scan to BIM werden auf Grundlage gescannter Punktwolken digitale Gebäudemodelle konstruiert. BIM (Building Information Modeling) bezeichnet die digitale Abbildung eines Gebäudes einschließlich seiner geometrischen und technischen Informationen in einem zentralen Modell. Die Punktwolke bildet den realen Gebäudebestand ab und dient als Grundlage für die Modellierung. Das Ergebnis ist ein strukturiertes Gebäudemodell, das die technisch und wirtschaftlich relevanten Informationen in einem Datensatz zusammenführt.

Unser Building Information Modeling (BIM) Service im Überblick

Fachgerechte Modellierung

Architekten, Bau- und TGA-Fachleute erstellen nutzbare BIM-Modelle aus Punktwolken.

Ergebnisse und Formate

Native Modelle, IFC, DWG/DXF, STEP, Grundrisse, Schnitte, Ansichten und As-Built-Dokumentation.

Qualität und LOD

Detaillierungsgrad, Idealisierungen und Punktwolkenvergleich werden nach Projektziel festgelegt.

Ablauf & Angebot

Von Laserscan oder Datenprüfung bis zur Modellübergabe mit klarer Abstimmung.

Unsere BIM-Expertise: Fachgerecht modelliert statt generisch abgeleitet

Exakte Messdaten sind die Grundlage für präzise Scan-to-BIM-Modelle.Entscheidend ist aber, wie Punktwolken fachlich in BIM-Daten übertragen werden. Bei 3Dpadelt entstehen BIM-Modelle durch Architekten, Bauingenieure und TGA-Fachleute. So werden Bestand, Gebäudetechnik und spätere Nutzung sinnvoll eingeordnet.

Baulich sinnvolle BIM-Modellierung

Der Bestand wird nicht nur aus der Punktwolke nachgezeichnet. Er wird als nutzbares BIM-Modell für Architektur, Tragwerk und TGA aufgebaut. Dabei verbinden wir Point-Cloud-to-BIM-Erfahrung mit baulichem Fachwissen.

LOD nach Projektziel

Nicht jede Unebenheit muss im Modell abgebildet werden. Wir modellieren nach gewünschtem LOD, Einsatzzweck und Projektstandard.Kritische Bereiche können bei Bedarf formgetreu ausgearbeitet werden.

Prüfbare Modellqualität

Auf Wunsch erhalten Sie einen Vergleich von BIM-Modell und Punktwolke. So bleiben Idealisierungen, Abweichungen und Modellierungsentscheidungen nachvollziehbar. Die Prüfung erfolgt anhand der Punktwolke, des vereinbarten LOD und Ihres Projektstandards.

Übergabe nach Projektstandard

Wir liefern die Daten passend zu Ihrem Workflow. Möglich sind Revit-Modelle, IFC-Daten, DWG-/DXF-Pläne, Grundrisse, Schnitte und Ansichten. Auf Wunsch liefern wir zusätzlich eine Dokumentation des erfassten Ist-Zustands, Hinweise zu Modellannahmen und ergänzende Auswertungen wie Flächenangaben oder Inventarlisten.

Qualifizierte Anfragen und Mehrwert durch verknüpfte Daten

Durch präzise 3D Daten gestalten Sie Anfragen an Ingenieurbüros und Lieferanten wesentlich fundierter. Sie ersparen externen Partnern Vor-Ort-Termine, da Sie direkt die aktuelle Planungsgrundlage bereitstellen können.Besonders wertvoll wird der digitale Zwilling als Teil der Instandhaltung, wenn er mit technischen Daten und der Wartungshistorie verknüpft ist. Auf dieser Basis lassen sich Optimierungspotenziale besser erkennen und Investitionen im Asset Management gezielt priorisieren.

Passende Datenformate für Ihre Planung

Aus Laserscan, Punktwolke und Bestandsdaten erstellen wir nutzbare BIM- und CAD-Daten. Diese dienen als Grundlage für Umbau, Sanierung, Planung und Bestandsdokumentation. Die Ausgabe stimmen wir auf Ihre Software, Ihren Workflow und den benötigten Detaillierungsgrad ab.

IFC-Daten für openBIM

Format STL Mesh
Für offene BIM-Prozesse liefern wir IFC-Daten. So kann das Modell in unterschiedlichen Planungsumgebungen genutzt, geprüft und mit Projektpartnern geteilt werden.

3D-CAD-Modell, Grundrisse und Schnitte

PDF Format
Wir erstellen zunächst ein 3D-Modell des Bestands. Daraus leiten wir bei Bedarf Grundrisse, Schnitte und Ansichten ab. Die Übergabe erfolgt als DWG- oder DXF-Daten für Planung, Dokumentation und weitere CAD-Bearbeitung.

Technische CAD-Daten und STEP

Format Soll Ist Vergleich
Wenn viel Gebäudetechnik, Anlagenbau oder technische Umgebung vorhanden ist, modellieren wir bei Bedarf in technischer CAD-Software. Für diese Projekte können auch STEP-Daten für die weitere Konstruktion geliefert werden.

Nachvollziehbare As-Built-Dokumentation

Format Punktwolken
Auf Wunsch ergänzen wir das Modell um Hinweise zu Modellannahmen, Idealisierungen und Abweichungen zur Punktwolke. So entsteht eine nachvollziehbare Bestandsdokumentation, die zeigt, welche Bereiche exakt aus dem Scan übernommen und wo fachliche Vereinfachungen vorgenommen wurden.

Native BIM-Modelle für Ihre Planungssoftware

Format CAD Daten 1
Wir erstellen BIM-Modelle für Architektur, Tragwerk und bei Bedarf Gebäudetechnik. Die Übergabe erfolgt nativ in Revit, Archicad oder Vectorworks, abgestimmt auf Ihre Planungsumgebung und Projektvorgaben. Bauteile werden fachgerecht strukturiert und nach Projektziel modelliert.

Mehr als ein 3D-Modell: BIM-Daten mit Nutzwert

Ein Scan-to-BIM-Modell kann mehr leisten als die reine geometrische Abbildung des Bestands. Bei Bedarf verknüpfen wir Bauteile, Räume, Anlagen und technische Installationen mit zusätzlichen Informationen. So entsteht ein Modell, das nicht nur in der Planung hilft, sondern auch im Betrieb und in der Verwaltung genutzt werden kann.

Technische Informationen direkt am Objekt

Bei Gebäuden mit viel Technik können Anlagen, Installationen und Bauteile mit technischen Informationen verbunden werden. Dazu gehören zum Beispiel Installationsdaten, Wartungshistorien, Lieferantenstatus, technische Datenblätter oder Hinweise zu Bauteilzuständen.

QR- und Barcode-Zuordnung

Auf Wunsch können technische Komponenten mit QR- oder Barcodes verknüpft werden. Die Informationen lassen sich dann direkt vor Ort am Bauteil oder im Büro über das Modell abrufen. Das erleichtert Wartung, Kontrolle und technische Dokumentation.

Daten für Eigentümer, Betreiber und Facility-Management

Für Eigentümer, Betreiber und Facility Management können wir räumliche Einheiten, Mietflächen, Abrechnungseinheiten und technische Informationen miteinander verbinden. Dadurch wird das Modell nicht nur zur Planungsgrundlage, sondern auch zu einem nutzbaren System für Betrieb, Verwaltung, Wartung und Werterhalt.

Mehr Systemwert durch verknüpfte Bestandsdaten

Wenn Geometrie, Räume, technische Anlagen und Verwaltungsinformationen zusammengeführt werden, steigt der praktische Nutzen des Modells deutlich. Das BIM-Modell wird damit zu einer strukturierten digitalen Grundlage für Entscheidungen, Dokumentation und langfristige Gebäudenutzung.

Für welche Projekte eignet sich Scan to BIM?

Scan to BIM eignet sich für Projekte, bei denen genaue Daten zu Bestandsgebäuden für Planung, Abstimmung oder Betrieb benötigt werden. Aus der Punktwolke entstehen dabei zuerst ein CAD- und dann ein BIM-Modell, das eine verlässliche Arbeitsgrundlage bietet.

Umbau und Sanierung

Für Umbau- und Sanierungsprojekte liefert Scan to BIM eine belastbare Grundlage. Bestehende Wände, Decken, Öffnungen, Höhen und technische Bereiche werden im Modell nachvollziehbar abgebildet.

TGA-Koordination

Bei technikreichen Gebäuden können Anlagen, Leitungen, Schächte und Technikräume vollständig modelliert werden. Das erleichtert Planung, Abstimmung und Bauausführung.

Bestandsdokumentation und As-Built

Wenn Pläne fehlen oder veraltet sind, entsteht aus der Punktwolke ein aktuelles Bestandsmodell. Es dokumentiert den erfassten Ist-Zustand und kann als As-Built-Grundlage genutzt werden.

Facility Management und Betrieb

Für Betreiber können Räume, Flächen, Anlagen und technische Informationen verbunden werden. So wird das Modell auch für Wartung, Verwaltung und Gebäudebetrieb ein wertvolles Werkzeug.

Wohnungsbestände und Mietflächen

Bei Wohngebäuden und größeren Immobilienbeständen können Mietflächen und Abrechnungseinheiten strukturiert werden. Das unterstützt Verwaltung, Abrechnung und Flächenprüfung.

Technische Gebäude, Anlagen und Sonderbauten

Scan to BIM eignet sich auch für komplexe Bestandsobjekte. Dazu gehören Technikzentralen, Umspannstationen, Fabriken, Kliniken, Museen, Bahnhöfe und historische Gebäude mit unregelmäßiger Geometrie.

Reverse Engineering Praxisbeispiele

Biosphäre Potsdam von außen

Die Biosphäre Potsdam ist ein technisch anspruchsvolles Gebäude. Neben Räumen, Wegen, Brücken und Pflanzenbereichen spielen Lüftung, Bewässerung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzusammensetzung eine zentrale Rolle.
Scan to BIM Biosphaere Potsdam aussen
Biosphäre Potsdam als technisch anspruchsvolles Bestandsgebäude
Scan to BIM biosphäre Postdam Laserscan
Erfassung des Gebäudebestands per 3D-Laserscan

3D-Laserscan vor Ort

Für die Modernisierung der rund 15 Jahre alten Haustechnik haben wir den vorhandenen Bestand genau erfasst. Ziel war es, bestehende Rohre und Leitungen weiter zu nutzen, alte Anlagen zu erneuern und nur notwendige Ergänzungen in den Räumen vorzunehmen.

Punktwolke des Gebäudes

Dafür haben wir das Gebäude per Laserscan erfasst und aus der Punktwolke ein digitales Bestandsmodell aufgebaut. Besonders wichtig waren die Technikbereiche, Installationsräume, Leitungsführungen und räumlichen Zusammenhänge zwischen Gebäudebestand und Haustechnik.
Scan to BIM Biosphaere ausschnitt Biosphaere Laserscan
Punktwolke als Grundlage für die BIM- und CAD-Modellierung
Scan to BIM biosphaere CAD
Nachkonstruiertes Bestandsmodell aus Laserscandaten

CAD- oder BIM-Modell

Aus dem Modell haben wir CAD-Daten, DWG-Zeichnungen und technische Auswertungen abgeleitet. Für die haustechnische Optimierung haben wir zusätzlich technische Informationen zu Räumen, Anlagen und Installationen eingebunden.

Ausschnitt Installationsraum

Nach der Modernisierung haben wir das Modell um Informationen zu den neuen technischen Einheiten ergänzt. Dazu gehörten unter anderem Barcode-Zuordnungen, Wartungsinformationen und technische Daten. So wurde aus dem Bestandsmodell eine nutzbare Grundlage für Planung, Betrieb und Instandhaltung.
Scan to BIM biosphäre CAD Schnitt a
Technikbereich mit Leitungen, Anlagen und ergänzenden Informationen

Scan-to-BIM Modelle mit passendem Detailgrad

Ein gutes Scan-to-BIM-Modell folgt dem späteren Einsatz. Für Umbau, TGA-Koordination und Betrieb werden unterschiedliche Details benötigt. Vor der Modellierung klären wir, welche Bauteile, Räume und Anlagen wichtig sind. So entsteht eine Datengrundlage für Planung, Prüfung und Betrieb.

Qualität und LOD: Modelliert nach Projektziel

Wir modellieren nach LOD, Projektziel und Ausgabeformat. Wände, Decken, Öffnungen und Ebenen arbeiten wir passend aus. Technikbereiche, Leitungen und Anlagen können mehr Details erhalten. So entsteht ein Modell, das zum jeweiligen Zweck passt.

Typische LOD-Stufen im Scan-to-BIM-Projekt

Lserscanning LOD 100

LOD 100: Grobe Gebäudeform

LOD 100 eignet sich für frühe Studien, Varianten und einfache Visualisierungen. Hauptkörper, Gebäudevolumen und grobe Höhen werden vereinfacht dargestellt.
Laserscanning LOD 200

LOD 200: Grundstruktur des Bestands

LOD 200 bildet die wesentlichen Bauteile des Gebäudes ab. Dazu gehören Wände, Decken, Öffnungen, Träger, Stützen und wichtige Ebenen. Diese Stufe eignet sich für Konzeption, Vorplanung und grobe Bestandsübersicht.
Laserscanning LOD 300 1

LOD 300: Planungsgrundlage mit relevanten Details

LOD 300 enthält die wesentlichen Bauteile genauer. Auch wichtige Fassadenelemente, Haupttrassen, größere Leitungen, Kanäle und technische Einbauten können aufgenommen werden. Diese Stufe eignet sich häufig für Umbau, Sanierung und TGA-Abstimmung.
Laserscanning LOD 400 1

LOD 400: Ausführungsnahe Modellierung

LOD 400 eignet sich für Bereiche mit hoher Planungsrelevanz. Rohrleitungen, Kabelwege, Schächte, Halterungen, Öffnungen und technische Details können genauer ausgearbeitet werden. Diese Stufe wird oft für technische Koordination, Mengen und Ausführung benötigt.

LOD 500: Modell für Betrieb und Gebäudemanagement

LOD 500 ergänzt das geometrische Modell um betriebsrelevante Informationen. Dazu gehören Wartungsintervalle, Einbauzeiten, Lieferantendaten, technische Unterlagen oder kaufmännische Informationen. Diese Stufe ist besonders für Facility Management und Gebäudebetrieb interessant.

Hinweis: Der passende LOD wird projektbezogen festgelegt. Oft ist eine Kombination sinnvoll. Allgemeine Gebäudebereiche können einfacher modelliert werden, während Technikräume oder kritische Anschlusspunkte mehr Details erhalten.

01

Fachliche Modellierung und sinnvolle Idealisierung

Abweichungen im Bestand werden fachlich bewertet. Relevante Geometrien übernehmen wir ins Modell. Sinnvolle Vereinfachungen sorgen dafür, dass das Modell übersichtlich bleibt und sich in Revit, IFC oder CAD gut weiterverwenden lässt.

02

Kritische Bereiche genauer ausarbeiten

Planungsrelevante Bereiche modellieren wir bei Bedarf genauer. Dazu gehören Technikräume, Schächte, Leitungszonen, Anschlusspunkte, Deckenöffnungen und Fassadenbereiche. Komplexe Bestandsdetails arbeiten wir gezielt aus.

03

Prüfung gegen die Punktwolke

Auf Wunsch prüfen wir das Modell gegen die Punktwolke. Dadurch werden Abweichungen, Idealisierungen und Modellierungsentscheidungen nachvollziehbar. Das schafft Sicherheit bei Umbau, Sanierung, TGA Koordination und As Built Dokumentation.

04

Dokumentierte Modellannahmen

Verdeckte oder nicht eindeutig erkennbare Bereiche werden fachlich eingeordnet. Bei Bedarf dokumentieren wir Annahmen, Einschränkungen und offene Punkte. So bleibt klar, welche Informationen direkt aus der Punktwolke stammen.

So läuft ein Scan-to-BIM-Projekt ab

Ein Scan-to-BIM-Projekt beginnt mit dem Zweck des Modells. Danach richten sich LOD, Datengrundlage, Modellumfang und Ausgabeformate.
3D Padelt GMBH Schritt 1 150x150 1

Projektziel und LOD klären

Zuerst klären wir, wofür das BIM- oder CAD-Modell genutzt werden soll. Wichtig sind Zweck, Gewerke, Detaillierungsgrad und spätere Weiterverwendung. Daraus leiten wir den passenden LOD und den sinnvollen Modellumfang ab.
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Punktwolke prüfen oder erfassen

Wenn bereits eine Punktwolke vorhanden ist, prüfen wir Qualität und Vollständigkeit. Dabei achten wir auf Abdeckung, Auflösung, Genauigkeit und nutzbare Bereiche. Falls keine geeignete Punktwolke vorliegt, erfassen wie diese im Objekt Vor Ort.
3D Padelt GMBH Schritt 3 150x150 1

Modell und Qualität

Aus der Punktwolke erstellen wir das vereinbarte BIM- oder CAD-Modell. Bauteile, Räume, Ebenen und technische Bereiche werden fachgerecht aufgebaut. Abweichungen, Idealisierungen und Modellannahmen dokumentieren wir. Auf Wunsch erstellen wir hierfür eine Dokumentation mit dem Vergleich vom konstruierten Modell zur gescannten Punktwolke.
3D Padelt GMBH Schritt 4 150x150 1

Daten übergeben und weiter abstimmen

Sie erhalten die vereinbarten Daten passend zu Ihrem Workflow. Möglich sind Revit, Archicad, Vectorworks, IFC, DWG/DXF, PDF oder STEP. Nach der Übergabe klären wir Rückfragen und unterstützen bei der Weiterverwendung.

Was wir für eine erste Einschätzung benötigen

Für den ersten Überblick reicht meist eine kurze E-Mail. Hilfreich sind die genaue Objektadresse, die ungefähre Fläche und eine kurze Beschreibung, wofür das BIM- oder CAD-Modell genutzt werden soll

Den passenden Detaillierungsgrad, die benötigten Formate und besondere Anforderungen stimmen wir anschließend gemeinsam mit Ihnen ab. Auf dieser Grundlage können wir Aufwand, Vorgehen und nächste Schritte realistisch einschätzen.

Wenn bereits Punktwolken, Pläne oder Bestandsunterlagen vorhanden sind, können Sie diese gern mitsenden. Falls noch keine Daten vorliegen, klären wir in der nächsten Runde, ob eine Erfassung vor Ort sinnvoll ist.

Häufige Fragen zu Scan to BIM

Was kostet Scan to BIM?
Die Kosten liegen je nach Objekt, Datengrundlage, gewünschtem LOD und Modellierungsumfang typischerweise zwischen 3 und 12 € pro m². Ein Einfamilienhaus mit ca. 200 m² Wohnfläche bewegt sich häufig zwischen 1.200 und 2.400 €. Für eine erste Einschätzung benötigen wir meist lediglich Objektadresse, Größe und den geplanten Verwendungszweck des BIM-Modells.
Die Punktwolke bildet den Bestand in der Regel mit einer Genauigkeit im Millimeterbereich ab. Das BIM-Modell wird entsprechend der Projektanforderung modelliert. Je nach Anwendungsfall erstellen wir baumaßgerechte oder verformungsgerechte Modelle für Planung, Sanierung, TGA-Koordination und Dokumentation.

LOD steht im BIM-Umfeld für „Level of Development“ und beschreibt den Fertigstellungsgrad eines Modells. Je höher der LOD, desto detaillierter und informationsreicher werden Bauteile modelliert. Für die meisten Gebäudeprojekte sind LOD 200 bis 300 ausreichend, während technische Anlagen oder komplexe Bestandsbereiche häufig in LOD 400 modelliert werden.

Ja. Bereits vorhandene Punktwolken können direkt für die BIM-Modellierung genutzt werden. Unterstützt werden gängige Formate wie E57, RCP, RCS oder XYZ. Auf Wunsch prüfen wir die Datenqualität und übernehmen auch die Registrierung einzelner Scans.

Ja. Wir liefern BIM-Modelle in allen gängigen Formaten wie Autodesk Revit (RVT), IFC oder Archicad. Darüber hinaus sind je nach Projekt auch weitere Formate wie DWG oder DXF möglich.

Ja. Neben Architektur und Tragwerk modellieren wir auch technische Gebäudeausrüstung wie Rohrleitungen, Lüftungskanäle, Kabeltrassen, Maschinen, Produktionsanlagen und weitere technische Bestandsstrukturen.

Die Punktwolke ist das direkte Messergebnis des 3D-Laserscannings und besteht aus Millionen einzelner Messpunkte. Das BIM-Modell wird daraus erstellt und enthält intelligente Bauteile wie Wände, Türen, Fenster oder technische Anlagen inklusive ihrer Eigenschaften und Informationen.

Punktwolke BIM-Modell
Messdaten des Bestands Intelligentes Gebäudemodell
Millionen einzelner 3D-Punkte Parametrische Bauteile
Grundlage für die Modellierung Grundlage für Planung und Umbau
Nur eingeschränkt bearbeitbar Vollständig auswertbar und editierbar

Die Bearbeitungszeit hängt von Objektgröße, Komplexität und gewünschtem Detaillierungsgrad ab. Kleine Projekte können oft innerhalb weniger Tage umgesetzt werden, während große Industrieanlagen mehrere Wochen Bearbeitungszeit benötigen.

Objektgröße Typische Bearbeitungszeit
Bis 500 m² 3 bis 5 Werktage
500 bis 5.000 m² 1 bis 2 Wochen
5.000 bis 100.000 m² 4 bis 6 Wochen
Großprojekte & Industrieanlagen Individuell nach Projektumfang