Scan to BIM: Vom Bestand zum BIM-Modell
Revit-, IFC- und CAD-Daten aus Punktwolken und Bestandsgebäuden
Aus vorhandenen oder von uns erfassten Punktwolken erstellen wir nutzbare BIM- und CAD-Modelle für Architektur, Tragwerk und TGA. Je nach Projekt liefern wir native Revit-, Archicad- oder Vectorworks-Modelle, IFC-Daten, CAD-Pläne oder technische STEP-Daten. So entsteht aus dem realen Bestand eine belastbare digitale Grundlage für Umbau, Sanierung, Koordination und Facility Management.
Sie haben eine konkrete Messaufgabe?
Die Erfolgsgeschichte der 3Dpadelt GmbH
25+
Jahre Erfahrung
6000+
zufriedene Kunden
16000+
erfolgreiche Projekte
50000+
gescannte Objekte
Was ist Scan to BIM?
Unser Building Information Modeling (BIM) Service im Überblick
Fachgerechte Modellierung
Ergebnisse und Formate
Qualität und LOD
Ablauf & Angebot
Unsere BIM-Expertise: Fachgerecht modelliert statt generisch abgeleitet
Baulich sinnvolle BIM-Modellierung
LOD nach Projektziel
Prüfbare Modellqualität
Übergabe nach Projektstandard
Qualifizierte Anfragen und Mehrwert durch verknüpfte Daten
Passende Datenformate für Ihre Planung
IFC-Daten für openBIM
3D-CAD-Modell, Grundrisse und Schnitte
Technische CAD-Daten und STEP
Nachvollziehbare As-Built-Dokumentation
Native BIM-Modelle für Ihre Planungssoftware
Mehr als ein 3D-Modell: BIM-Daten mit Nutzwert
Technische Informationen direkt am Objekt
QR- und Barcode-Zuordnung
Daten für Eigentümer, Betreiber und Facility-Management
Mehr Systemwert durch verknüpfte Bestandsdaten
Für welche Projekte eignet sich Scan to BIM?
Umbau und Sanierung
TGA-Koordination
Bestandsdokumentation und As-Built
Facility Management und Betrieb
Wohnungsbestände und Mietflächen
Technische Gebäude, Anlagen und Sonderbauten
Reverse Engineering Praxisbeispiele
Biosphäre Potsdam von außen
3D-Laserscan vor Ort
Punktwolke des Gebäudes
CAD- oder BIM-Modell
Ausschnitt Installationsraum
Scan-to-BIM Modelle mit passendem Detailgrad
Ein gutes Scan-to-BIM-Modell folgt dem späteren Einsatz. Für Umbau, TGA-Koordination und Betrieb werden unterschiedliche Details benötigt. Vor der Modellierung klären wir, welche Bauteile, Räume und Anlagen wichtig sind. So entsteht eine Datengrundlage für Planung, Prüfung und Betrieb.
Qualität und LOD: Modelliert nach Projektziel
Wir modellieren nach LOD, Projektziel und Ausgabeformat. Wände, Decken, Öffnungen und Ebenen arbeiten wir passend aus. Technikbereiche, Leitungen und Anlagen können mehr Details erhalten. So entsteht ein Modell, das zum jeweiligen Zweck passt.
Typische LOD-Stufen im Scan-to-BIM-Projekt
LOD 100: Grobe Gebäudeform
LOD 200: Grundstruktur des Bestands
LOD 300: Planungsgrundlage mit relevanten Details
LOD 400: Ausführungsnahe Modellierung
LOD 500: Modell für Betrieb und Gebäudemanagement
Hinweis: Der passende LOD wird projektbezogen festgelegt. Oft ist eine Kombination sinnvoll. Allgemeine Gebäudebereiche können einfacher modelliert werden, während Technikräume oder kritische Anschlusspunkte mehr Details erhalten.
Fachliche Modellierung und sinnvolle Idealisierung
Abweichungen im Bestand werden fachlich bewertet. Relevante Geometrien übernehmen wir ins Modell. Sinnvolle Vereinfachungen sorgen dafür, dass das Modell übersichtlich bleibt und sich in Revit, IFC oder CAD gut weiterverwenden lässt.
Kritische Bereiche genauer ausarbeiten
Planungsrelevante Bereiche modellieren wir bei Bedarf genauer. Dazu gehören Technikräume, Schächte, Leitungszonen, Anschlusspunkte, Deckenöffnungen und Fassadenbereiche. Komplexe Bestandsdetails arbeiten wir gezielt aus.
Prüfung gegen die Punktwolke
Auf Wunsch prüfen wir das Modell gegen die Punktwolke. Dadurch werden Abweichungen, Idealisierungen und Modellierungsentscheidungen nachvollziehbar. Das schafft Sicherheit bei Umbau, Sanierung, TGA Koordination und As Built Dokumentation.
Dokumentierte Modellannahmen
Verdeckte oder nicht eindeutig erkennbare Bereiche werden fachlich eingeordnet. Bei Bedarf dokumentieren wir Annahmen, Einschränkungen und offene Punkte. So bleibt klar, welche Informationen direkt aus der Punktwolke stammen.
So läuft ein Scan-to-BIM-Projekt ab
Projektziel und LOD klären
Punktwolke prüfen oder erfassen
Modell und Qualität
Daten übergeben und weiter abstimmen
Was wir für eine erste Einschätzung benötigen
Den passenden Detaillierungsgrad, die benötigten Formate und besondere Anforderungen stimmen wir anschließend gemeinsam mit Ihnen ab. Auf dieser Grundlage können wir Aufwand, Vorgehen und nächste Schritte realistisch einschätzen.
Häufige Fragen zu Scan to BIM
Was kostet Scan to BIM?
Wie genau ist ein Scan-to-BIM-Modell?
Was bedeutet LOD beim Scan to BIM?
LOD steht im BIM-Umfeld für „Level of Development“ und beschreibt den Fertigstellungsgrad eines Modells. Je höher der LOD, desto detaillierter und informationsreicher werden Bauteile modelliert. Für die meisten Gebäudeprojekte sind LOD 200 bis 300 ausreichend, während technische Anlagen oder komplexe Bestandsbereiche häufig in LOD 400 modelliert werden.
Können vorhandene Punktwolken verwendet werden?
Ja. Bereits vorhandene Punktwolken können direkt für die BIM-Modellierung genutzt werden. Unterstützt werden gängige Formate wie E57, RCP, RCS oder XYZ. Auf Wunsch prüfen wir die Datenqualität und übernehmen auch die Registrierung einzelner Scans.
Liefern Sie Revit-, IFC- oder Archicad-Modelle?
Ja. Wir liefern BIM-Modelle in allen gängigen Formaten wie Autodesk Revit (RVT), IFC oder Archicad. Darüber hinaus sind je nach Projekt auch weitere Formate wie DWG oder DXF möglich.
Können auch TGA und technische Anlagen modelliert werden?
Ja. Neben Architektur und Tragwerk modellieren wir auch technische Gebäudeausrüstung wie Rohrleitungen, Lüftungskanäle, Kabeltrassen, Maschinen, Produktionsanlagen und weitere technische Bestandsstrukturen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Punktwolke und einem BIM-Modell?
Die Punktwolke ist das direkte Messergebnis des 3D-Laserscannings und besteht aus Millionen einzelner Messpunkte. Das BIM-Modell wird daraus erstellt und enthält intelligente Bauteile wie Wände, Türen, Fenster oder technische Anlagen inklusive ihrer Eigenschaften und Informationen.
| Punktwolke | BIM-Modell |
|---|---|
| Messdaten des Bestands | Intelligentes Gebäudemodell |
| Millionen einzelner 3D-Punkte | Parametrische Bauteile |
| Grundlage für die Modellierung | Grundlage für Planung und Umbau |
| Nur eingeschränkt bearbeitbar | Vollständig auswertbar und editierbar |
Wie lange dauert ein Scan-to-BIM-Projekt?
Die Bearbeitungszeit hängt von Objektgröße, Komplexität und gewünschtem Detaillierungsgrad ab. Kleine Projekte können oft innerhalb weniger Tage umgesetzt werden, während große Industrieanlagen mehrere Wochen Bearbeitungszeit benötigen.
| Objektgröße | Typische Bearbeitungszeit |
|---|---|
| Bis 500 m² | 3 bis 5 Werktage |
| 500 bis 5.000 m² | 1 bis 2 Wochen |
| 5.000 bis 100.000 m² | 4 bis 6 Wochen |
| Großprojekte & Industrieanlagen | Individuell nach Projektumfang |